Darmkrebs ist kein Schicksal

Die Zahlen sind alarmierend: Jährlich erkranken in Deutschland rund 71.000 Menschen an Darmkrebs. Etwas 29.000 von ihnen sterben daran. Betroffen von der Krankheit sind Frauen wie Männer gleichermaßen. Was die Häufigkeit angeht, rangiert der Darmkrebs bei beiden Geschlechtern an zweiter Stelle. Nimmt man beide zusammen, ist Darmkrebs sogar die häufigste Krebsform.

Besonders traurig an dieser Statistik ist, dass viele Menschen hätten geheilt werden können. Darmkrebs lässt sich – im Gegensatz zu vielen anderen Krebserkrankungen – durch rechtzeitige Früherkennung verhindern oder gar heilen! Trotz dieser positiven Prognose betreiben immer noch viel zu wenige Menschen Vorsorge. Die Felix Burda Stiftung nennt als Gründe die Angst vor der Untersuchung und die Unkenntnis über die hervorragenden Heilungschancen. Um Aufklärung zu leisten, organisiert die Stiftung seit 2002 den "Darmkrebsmonat März“ – tatkräftig unterstützt von vielen Prominenten.

Unterschiedliche Risikofaktoren
Fragt man nach den Faktoren für Darmkrebs, nennen Mediziner ungesunde Lebensführung und chronische Darmerkrankungen, vor allem aber auch familiäre Vorprägung und erbliche Veranlagung. Gerade diese letzt Genannten betreffen rund 30 % der Fälle. Darmkrebs ist damit ein Thema, das die ganze Familie betrifft. Denn werden bei einem Mitglied Darmpolypen oder ein bösartiger Tumor gefunden, besteht auch für Blutsverwandte ein erhöhtes Risiko.

Der Tumor kommt schleichend
Der Darmkrebs ist an Heimtücke kaum zu überbieten. Jahrelang wächst der Tumor langsam im Dick- oder Mastdarm heran, ohne Symptome zu zeigen. Bis zu zehn Jahre können vergehen, bis er sich bemerkbar macht. Die Tatsache, dass die Betroffenen nicht mitbekommen, wenn sich in 90 % der Fälle ein Tumor aus zunächst gutartigen Darmpolypen entwickelt, macht die Früherkennung umso notwendiger. Typische Beschwerden sind Leibschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder Blut im Stuhl. Treten diese Symptome auf, ist die Krankheit in der Regel schon fortgeschritten. Deshalb kann die Parole nur lauten: Nicht auf die Symptome warten. Besser rechtzeitig zur Vorsorge gehen.

Spätestens mit 50 zur Vorsorge
Die Vorsorgeprogramme richten sich nach dem individuellen Darmkrebsrisiko. Vom ihm hängt es ab, wann und wie häufig welche Untersuchungen sinnvoll sind. Grundsätzlich gilt: Das Krebsrisiko nimmt mit höherem Alter zu. Mediziner empfehlen deshalb, spätestens mit 50 zur Vorsorge zu gehen. Die BKK Dr. Oetker übernimmt ab diesem Zeitpunkt die Kosten für den jährlichen Stuhltest auf verstecktes Blut sowie die Austastung des Mastdarms. Ab 55 bezahlt sie eine Darmspiegelung im Rahmen der Vorsorge.

Spezielle Programme für Risikogruppen
Menschen mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko müssen mit den Untersuchungen früher einsetzen! Bei familiärer, erblicher oder chronischer Darmerkrankung übernimmt die BKK Dr. Oetker unabhängig vom Alter die notwendigen Vorsorgemaßnahmen. So beginnt sie beispielsweise der Familiären Adenomatösen Polyposis (FAP) bereits mit zehn Jahren, bei der Hereditary Non-Polyposis Colorectal Carcinoma (HNPCC) mit 25 Jahren. Auch für Menschen mit einer chronischen Darmerkrankung wie zum Beispiel Colitis ulcerosa gelten spezielle Programme. In allen Fällen helfen neben dem Haus- und Facharzt auch humangenetische Beratungsstellen weiter.

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 20.09.2008
bisher keine Kommentare

Comments links could be nofollow free.

Produkt-Vorstellungen

Produktsuche bei Budoten

Geschenkideen / Accessoires

Chinesische Schwerter

 
Fujimae Tai Chi Schwert
aus Polypropylene, Gewicht ca. 315 g, Größe ca. 98 cm Tai Chi Trainingsschwert. Hergestellt aus thermoplastischem Gummi (TPR), speziell für den sicheren Schlag.
 
Ju-Sports Tai Chi Schwert Holz Junior 74 cm
Tai Chi Schwert Junior, ca. 74 cm lang Besonderheiten:
Tai Chi Schwert aus Roteiche
mit Handschutz
zum Üben von Formen
 
Budoten Kung Fu / Tai Chi Holzschwert
Gesamtlänge ca. 91 cm, Klingenlänge ca. 71 cm, aus Roteiche Übungswaffe zum Formentraining
 
Haller Tai Chi Schwert
Klingenlänge 73 cm, Gesamtlänge 94 cm, Gewicht 470 Gramm Mit flexibler stumpfer Klinge aus 420 rostfreiem Stahl. Die Scheide ist aus Holz. Produktionsbedingt sitzt die Klinge dieser Modellreihe relativ locker in der Scheide. Griffverlängerung: Länge ca. 5 cm, Breite rechts nach links ca. 4 cm, Tiefe von oben nach unten ca. 2 cm.

Hergestellt in Ch...
 
Ju-Sports Tai Chi Schwert 70 cm Holzscheide
ca. 47cm lange Klinge, Gesamtlänge ca. 70 cm, Scheide mit Metallbeschlägen, Griff aus Holz mit Metallverzierungen Tolles Metallschwert mit Scheide und aufwendigem Koffer

Besonderheiten:
Für Training und Dekoration geeignet. Die Klinge ist starr.

Gewicht des Schwertes ohne Scheide ca. 590 Gramm
 
Budoten Tai Chi Holzschwert
Roteiche, gute Holzqualität , Länge ca. 96 cm, Klinge 78 cm, Grifflänge 12 cm Besonders hochwertiges Holzschwert. Das Roteicheschwert ist ca. 96 cm lang, aus 2 Einzelteilen zusammengeleimt und mit einer Schnitzerei verziert.
 
Budoten Tai Chi Säbel, flexible Metallklinge (stumpf)
Länge ca. 98 cm, Klingenlänge 76 cm Gesamtgewicht: ca. 1,05 kg, Gewicht ohne Scheide: ca. 0,4 kg.
Der Säbel hat eine mittlere Flexibilität. Aus Metall gefertigt. Der Säbel ist schaukampftauglich. Der Säbel ist eine Wettkampfwaffe des modernen Wushu und daher flexibel. Die Flexibilität ist moderat und dürfte keine Beeinflussun...
 
Fujimae Nan Dao Schwert
Gewicht ca. 1100 g, Gesamtlänge ca. 90 cm, Klingenlänge ca. 70 cm, geeignet für Kung Fu, Whu Shu und Tai Chi Nan Dao Schwert aus einer verchromten Legierung, empfohlen für Training, Wettkampf und Ausstellungen. Die Nan Dao ist eine moderne Waffe, die aus der Praxis des traditionellen Wu Shu im Süden Chinas hervorgegangen ist, inspiriert von den Schmetterlingsmessern, aber eine viel größere Klinge aufwe...
 
Budoten Kung Fu / Tai Chi Holzsäbel
Gesamtlänge ca. 82 cm, Klingenlänge ca. 63 cm aus Roteiche Übungswaffe für das Formentraining