Karate für Kinder – Ab welchem Alter kann man anfangen?

Ab welchem Alter könnte man mit Karate anfagen? Unser Sohn wird im April 4 Jahre, er ist im Kita sehr ruhig und steht meist abseits, kann mit den Kindern nichts anfangen. Da er sich nicht wehrt, wird er auch meist als kleiner Prügelknabe gesehen. Unsere Angst ist es nun, das sich dies in der Schule verschlimmern könnte und so dachten wir das vielleicht Karate das Richtige für ihn wäre. Wenn es unser Sohn denn überhaupt möchte?

Nun, wenn ein Kind ruhig ist, so hat dies nicht unbedingt negative Auswirkungen auf die Zukunft, wobei ständige Hänseleien der Entwicklung eines Kindes nicht unbedingt förderlich sind (Stichwort Mobbing).

Wir haben auch schon Kinder in unserem Verein gehabt, die mit 4 Jahren angefangen haben zu trainieren. Das ist grundsätzlich kein Problem. Es gibt keine Altersbeschränkung.

Die eigentlich Frage ist jedoch, was ist das Ziel des Trainings?

Soll das Kind lernen, aktiver zu werden? Soll es lernen, sich zu verteidigen? Soll es einfach mehr Selbstbewusstsein entwickeln?

Gründe, um mit dem Karatetraining anzufangen, gibt es sehr viele.

Zu bedenken ist jedoch, dass Kinder in jungen Jahren verschiedene Bewegungen nicht so einfach umsetzen können. Andererseits haben sie aufgrund einer deutlich größeren Flexibilität bei der Ausführung verschiedener Techniken gegenüber älteren Kindern / Erwachsenen unbestreitbare Vorteile.

Ich würde folgendes empfehlen:

Kommen Sie doch einfach einmal mit Ihrem Sohn beim Training vorbei. Schauen Sie zu oder machen Sie vielleicht sogar gemeinsam mit Ihrem Sohn mit … Erfahrungsgemäß brauchen Kinder eine Bezugsperson. Hier hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, wenn ein Elternteil ebenfalls mit ins Training einsteigen würde (und Sie wären nicht die erste Mutter, die mit Ihrem Kind gemeinsam trainiert).

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 12.10.2009
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Kommentare

Interessantes Thema!

In meiner Sportschule / Dojo unterrichten wir Kinderkarate ab 3 Jahre.

Ich persönlich finde es wichtig, dass die Kinder in altersgerechten kleinen Gruppen mit mindestens 2 Trainern unterrichtet werden.

Das Programm sollte speziell für die jeweilige Alterssrtuktur angepasste sein.

Sowohl die körperlichen Besonderheiten also auch die Besonderheiten betreffend der Motivation und des „Lernalters“ sollten beachtet werden.

Bei den allermeisten Kindertrainings die ich beobachtet habe ist das leider nicht der Fall.

All zu oft werden sogar immer noch gesundheitsschädigende Übungen (z.B. Entenlauf, Klappmesser, Hürdensitz usw.) auch im Kindertraining praktiziert.

Ich sehe Karate im Kindergartenalter mehr als ein heranführen ans Karate. Motorische Grundfähigkeiten und Regeln, Werte sollten spielerisch erlernt werden um so eine Basis für die weiterführenden Gruppen zu bilden.

Rein aufs Karate bezogen reichen einige wenige Basistechniken.

Auch die Trainer / Lehrer sind besonders gefordert. In ihrer Vorbildfunktion und ihren grundsätzlichen sozialen Kompetenzen.
Trainer sollten gerne mit Kindern arbeiten und Fingerspitzengefühl für den Umgang mit diesen besitzen.

Emphelenswert halte ich auch ein gewissen Basiswissen in den betreffenden Themenfeldern.

„Wie setze ich mich als Trainer durch“ / „Welche körperlichen und geistigen Entwicklungsphasen gibt es bei Kindern und welche Schlüße ziehe ich fürs Training?“

Das Thema ist sehr umfangreich…….

Interessanter Ansatz, eine Karatekrabbelkäfergruppe wäre vielleicht mal erstrebenswert, nicht zuletzt um auch so für mehr Nachwuchs im Verein zu sorgen. Die Kinder würden langsam an das Karatetraining herangeführt werden und Dinge die auf „spielerische“ Art und Weise erlernt werden im Kleinkind alter sind förderlich für später, wenn dann das „richtige“ Karatetraining beginnt.

Eigentlich ist es ja die Aufgabe der Erzieherin ein Kind welches abseits im Kindergarten steht mit in die Gruppe zu Ingetrieren. Das beobachte ich selbst z.zt im Kindergarten, da gibt es sowas eigendlich fast garnicht das ein Kind allein da steht.

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