Stress kann Kopfschmerz verursachen

deutsche journalisten dienste Bild: 72401Wie der Schmerzkreislauf frühzeitig durchbrochen werden kann
(djd). Ständige Erreichbarkeit, eine hohe Arbeitsbelastung, Konflikte mit dem Partner oder Kollegen: Psychosozialer Stress ist im täglichen Leben allgegenwärtig. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage leidet jeder vierte Deutsche unter Dauerstress am Arbeitsplatz. Auch nach Feierabend gibt es kaum Ruhe: So geben in einer Befragung mehr als ein Drittel der Befragten an, sich in ihrer Freizeit nicht mehr richtig entspannen zu können. Dabei gelten Stress und „sich nicht entspannen können“ unter anderem als Risikofaktoren für schmerzhafte Verspannungen und Spannungskopfschmerzen.

„Problematisch wird es, wenn Schmerzen länger andauern, zum Beispiel durch eine anhaltende, seelische Anspannung – in diesen Fällen kann ein Schmerzgedächtnis entstehen und der Schmerz chronisch werden“, erklärt Dr. Astrid Gendolla, Fachärztin für Neurologie aus Essen.
Chronifizierung vermeiden
Stress muss nicht immer negativ sein und kann in der richtigen Dosis zu Höchstleistungen anspornen. Unter dauerhafter Belastung kann sich die bereitgestellte Energie jedoch anstauen und gegen den eigenen Körper richten. So kommt es mitunter durch eine erhöhte Muskelaktivität zu schmerzhaften Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, was Spannungskopfschmerzen zur Folge haben kann. Schätzungen zufolge leiden ungefähr zwei Drittel der Menschen mindestens einmal im Jahr unter einem drückenden, dumpfen Spannungskopfschmerz, der sich oft vom Nacken ausgehend, beidseitig über den gesamten Kopf ausbreitet. „Bei akuten Spannungskopfschmerzen ist es wichtig den Schmerzkreislauf frühzeitig zu durchbrechen, um eine Chronifizierung zu verhindern“, so die Expertin Gendolla. Schmerzmittel, wie der Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure, bringen im Akutfall Linderung. Da Stress eine der wichtigsten Ursachen für Kopfschmerzen ist, sollte darauf zielgerichtet reagiert werden, beispielsweise durch regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen.
Überlebensmechanismus Stress
Als natürliches Warnsignal des menschlichen Körpers tritt Stress meist als Folge seelischer Belastung auf und hat evolutionsbiologisch betrachtet eine überlebenswichtige Funktion: Wenn der Leistungsdruck steigt oder es zwischenmenschliche Probleme gibt, versetzt dies den Körper in Alarmbereitschaft. Ganz nach dem Motto „Kampf oder Flucht“ schüttet er vermehrt Stresshormone, wie Adrenalin und Kortisol aus, stellt Energiereserven bereit und schaltet nicht überlebenswichtige Körperfunktionen kurzzeitig aus – andere Funktionen werden hingegen verstärkt: Beispielsweise schlägt das Herz schneller, die Schmerzwahrnehmung sinkt und die Muskelaktivität verstärkt sich. Auf diese Weise stellt der Körper sicher, dass er auch im „Eifer des Gefechts“ handlungsfähig bleibt.
Ruhezeiten sind wichtig
Zum Thema Stressabbau rät Astrid Gendolla, Fachärztin für Neurologie aus Essen: „Besonders wenn die Freizeit knapp bemessen ist, ist es wichtig, sich feste Ruhezeiten zu nehmen, in denen der Kopf abschalten kann. Aber auch im Alltag können einfache Tipps helfen, Druck abzubauen.“ Konkret bedeutet das: Nicht ständig E-Mails abrufen, sondern nur vier bis fünf Mal täglich oder auch mal das Telefon klingeln lassen. Darüber hinaus sollten Probleme mit Kollegen, Freunden oder der Familie gezielt angesprochen werden, um eine Lösung zu finden.
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Stress kann zu Höchstleistungen anspornen;
wird er jedoch zum Dauerzustand, kann sich
die bereitgestellte Energie gegen den eigenen
Körper richten, was Spannungskopfschmerzen
auslösen kann.
Foto: djd/Bayer HealthCare Deutschland (Aspirin)
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Dr. Astrid Gendolla, Fachärztin für Neurologie mit der Zusatzqualifikation Spezielle Schmerztherapie und Psychotherapie, ist Inhaberin einer neurologischen Praxis in Essen.
Foto: djd/Bayer HealthCare Deutschland (Aspirin)

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 24.04.2014
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