Erste Rote Karte für Kunden

Ich hätte mir bis vorletzten nicht vorstellen können, dass ich einem Kunden tatsächlich empfehlen würde sich bei künftigen Bestellungen bei der Konkurrenz umzusehen. Doch ich habe es vorgestern getan.

Vorausgegangen waren mehrere Bestellungen und sich daraus ergebende Differenzen mit dem Kunden, der nach einer aufgegebenen Bestellung immer höhere Preisnachlässe forderte.

Corona-bedingt sind derzeit leider viele Produkte vergriffen, was dem Kunden auch bekannt war. Trotzdem forderte er nicht nur ruinöse Rabatte sondern darüber hinaus auch noch eine Lieferung zu einem Termin der bekanntermaßen unmöglich einzuhalten war.

Wiederholte Versuche, dem Kunden die aktuelle Situation zu erläutern, stießen seitens des Kunden auf Unverständnis. Die Corona-Situation interessiere ihn nicht, er erwarte eine schnelle Belieferung, ließ er verlauten.

Außerdem forderte er für die Wartezeit zusätzlich einen wirklich unanständig hohen Rabatt.

Wir haben den Kunden dann wissen lassen, dass wir weitere Bestellungen seinerseits nicht mehr bearbeiten werden.

Die sehr zeitintensive Bearbeitung und Beantwortung seiner jeglicher Rechtsgrundlage entbehrenden Forderungen, die ständige Vermengung verschiedener Sachverhalte und nicht zuletzt die wiederholten Unterstellungen und an Beleidigung grenzenden Äußerungen haben uns letztlich zu dem Entschluss veranlasst, den Kunden nicht mehr zu bedienen.

Wir wollen unsere Kraft und unser Engagement gern den Kunden widmen, die unsere Bemühungen zu schätzen wissen anstatt uns in unproduktiven Streitereien aufzureiben.

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 3.09.2020
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Kommentare

Das schließt an das Thema „Der Kunde ist König“ ziemlich an. Bestätigt das Verhalten von Menschen, so wie es da schon geschildert wurde, ziemlich genau. Es ist merkwürdig das menschliche Tugenden wie Anstand, Ehrlichkeit, Benehmen, Respekt vor Anderen, Achtung und Anerkennung von Leistungen und guter Arbeit, sowie der Anstand diese Arbeit und Leistungen angemessen entlohnen zu wollen, einer unerklärlichen Charakterlosikeit immer mehr weichen. Es gab mal den Trend „Geiz ist geil“. Vielleicht noch von einer Form gewissen Humors begleitet, hat die Mentalität „Erst einmal das was ich will zu meinen Bedingungen und die Anderen können sehen wo sie bleiben“ mittlerweile Formen angenommen. Unverschämtheit und Dreistigkeit kommen immer mehr in Mode. Anscheinend, eine Beobachtung die auch immer mehr zu beobachten ist, auch eine völlig sinnlose Bereitschaft im Falle das man seinen Willen nicht bekommt auch Gewalt anzuwenden. Die Gründe? Nicht wirklich zu erklären. Anscheinend geht es uns zu gut. Durch Medien, gerade Internet und Co.,werden Menschen zu dissozialen Verhaltensweisen ermutigt. Wie hat mal einer meiner Kunden in der Justiz zu mir gesagt: „Ihr Deutschen seid zu satt. Und ihr habt zuviel Langeweile. Da wo ich herkomme weiß man das Langeweile Luxus ist.“ Ich frage mich ob er recht hat. Ich frage mich ob das eine Begründung sein kann. Jedenfalls ist es richtig einem zu unverschämten Kunden die rote Karte zu zeigen. Eine Firma für Kampfsportartikel lebt vom Verkauf. Man muss auf seine Kunden und deren Wünsche eingehen, alles richtig. Aber gewisse Formen von nicht akzeptablem Verhalten sollten nicht toleriert werden. Es gibt Kunden auf die kann man verzichten. Ich wünsche Firma Budoten das solche Erfahrungen weniger werden. Es würde mich freuen wenn die Mitarbeiter mal mehr Anerkennung erfahren und mehr Freude an ihrer Arbeit haben.

Frank, ich kann Dir nur beipflichten. Die Mitarbeiter bei Budoten geben täglich ihr Bestes und sind stets bemüht, auch ungewöhnliche Kundenwünsche zu erfüllen. Teil des Problems scheint die weit verbreitete Vorstellung zu sein, dass jeder Händler den Käufer sowieso nur über den Tisch zieht und sich eine goldene Nase verdienen will.
Warum aber hat man sich für einen bestimmten Anbieter und zugleich gegen andere Anbieter entschieden?
War man zuvor mit dem anderen Anbieter so unzufrieden oder versprach man sich bestimmte Vorteile?
War der Preis der ausschlaggebende Punkt oder die Verfügbarkeit?
Vielleicht auch der Service oder die schlechte Erfahrung anderswo …
Die Gründe sind vielfältig, doch Vertragstreue scheint heute für Viele ein Fremdwort zu sein, wenn es um den eigenen Vorteil geht.
„Verträge müssen eingehalten werden,“ lautet ein alter Rechtsgrundsatz noch aus römischer Zeit.
Heute ergänzen viele wohl für sich: „… es sei denn, es geht um meinen persönlichen Vorteil.“
Genau hier dürfte auch das eigentliche Problem liegen: Man ist sich seines eigenen Fehlverhaltens überhaupt nicht bewusst sondern sucht dies beim Vertragspartner, der auf die vereinbarten Regeln verweist, die man selbst aber nicht mehr akzeptiert, weil sie nicht mehr in das eigene Konzept passen.

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