Rücksendekosten will ich nicht zahlen!

„Die Kosten für die vom Verein geforderte Ausrüstung für meinen Sohn bringt mich als alleinerziehende Mutter ohnehin schon an meine finanziellen Grenzen, zumal ich sie in mehreren Shops kaufen musste, da nirgendwo alles gemeinsam erhältlich ist und mehrfach Versandkosten zahlen musste. Eine Rücksendung war nicht geplant und treibt die Gesamtkosten weiter in die Höhe. … Da kann man doch wohl aus Kulanz erwarten, dass der Händler unter diesen Umständen die Rücksendekosten übernimmt …“

Budoten hat durchaus Verständnis für die Situation dieser alleinstehenden Mutter.

Dennoch wäre es wünschenswert, wenn auch die Situation von Budoten in den eigenen Überlegungen angemessen berücksichtigt wird.

In 2 Jahren Corona haben wir unsere Mitarbeiter weiter bezahlt doch zugleich so gut wie keine Kampfsportartikel verkaufen können, da überall das Training untersagt war, stehen wir finanziell sicherlich nicht besser da, als die Kundin persönlich. Wir müssen nämlich jetzt zunächst die erheblichen Verluste der beiden Corona-Jahre aufarbeiten. Erschwerend kommen die Lieferketten-Probleme hinzu, die wohl noch bis mindestens Ende des Jahres anhalten werden.

Dass die Kundin die benötigten Artikel mehreren Shops eingekauft hat, war Ihre persönliche Entscheidung, die aber auf den konkret in Frage stehenden Kaufvertrag und die Bestellung bei Budoten keinerlei Auswirkung hat.
Im Grunde wäre es Ihr unbenommen geblieben, alle benötigten Artikel bei Budoten zu bestellen. Was es aktuell bei uns nicht gibt, gibt es auch anderswo nicht, denn die Lieferschwierigkeiten betreffen nicht einzelne Händler sondern die gesamte Branche gleichermaßen.
Dass es aktuell viele Produkte nicht gibt, ist ein Umstand, den kein Anbieter zu vertreten hat.
Schlimmer noch: Die dadurch entstandenen und immer noch entstehenden Probleme stellen eine täglich schwerer zu meisternde Herausforderung dar, die noch dazu erhebliche zusätzliche Kosten verursacht, die wir aber nicht an unsere Kunden weiterreichen.

Natürlich sind dies Aspekte, die unsere Kunden nicht direkt berühren oder gar interessieren müssen. Umgekehrt gilt dies aber auch für die Entscheidungsgründe, die die Kundin veranlasst haben, bei mehreren Händlern zu bestellen und dadurch in erheblichem Umfang mit zusätzlichen Versandkosten (und Rücksendekosten) belastet zu sein.

Letztlich ist Budoten der Ansicht, dass jede Vertragspartei ihren Verpflichtungen aus dem geschlossenen Vertrag nachkommen muss.
Dies bedeutet für Budoten beispielsweise, dass wir im Lieferrückstand befindliche Produkte kostenfrei nachsenden und auch keine zwischen Bestellung und Lieferung eingetretenen Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben.

Dass die Kundin im Bestellzeitpunkt zudem bereits von vergünstigten Preisen einerseits und halben Versandkosten andererseits profitiert hat, schränkt die Möglichkeit für Kulanz-Regelungen weiter ein, denn Budoten erhält von den Produzenten und Versanddienstleistern im Gegenzug keine entsprechenden Preisnachlässe.
Obwohl Budoten ebenfalls mit einer schwierigen wirtschaftlichen Situation zurechtkommen muss, reichen wir die entstehenden Mehrkosten nicht an unsere Kunden weiter. Ganz im Gegenteil!

Dass unter diesen Umständen ein weiteres Entgegenkommen ausscheidet, dürfte sicherlich nachvollziehbar sein. Nicht zuletzt gibt es auch keinen Anspruch auf Kulanz.

Wir erwarten von unseren Kunden nur, dass sie ihren Teil des Kaufvertrags erfüllen, was im konkreten Fall bedeutet, dass die Rücksendekosten für günstige Artikel im Fall eines Widerrufs – so wie allgemein üblich und vom Gesetzgeber als Regelfall vorgesehen – vom Verbraucher getragen werden. Beim Erwerb höherpreisiger Artikel übernimmt Budoten die Rücksendekosten, wenn der Artikel Teil einer Auswahlbestellung war oder mit der Rücksendung eine Neubestellung beauftragt wird.

Es geht letztlich realistisch betrachtet immer um ein faires Miteinander beider Vertragspartner.
Budoten will seine Kunden nicht übervorteilen, indem wir diesen beispielsweise nachträglich weitere Kosten in Rechnung stellen.
Umgekehrt gehen wir davon aus, dass sich auch unsere Kunden nicht dadurch ungerechtfertigte Vorteile verschaffen, indem sie eigentlich selbst zu tragende eigene Kosten auf Budoten abwälzen oder die Preise oder Zahlungsbedingungen im Nachgang neu verhandeln.

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 23.07.2022
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