Frag niemals einen Lehrer nach der effektivsten Kampfkunst

karate (2)Einen Kampfkunst-Lehrer nach der seiner Meinung nach effektivsten Kampfkunst zu fragen ist müßig und wenig erfolgversprechend. Warum wohl unterrichtet er ausgerechnet diese Kampfkunst und keine andere?

Die Antwort liegt doch wohl auf der Hand: Weil er von dieser, seiner Kampfkunst überzeugt ist. Wäre er dies nicht, stellt sich die Frage, warum er seinen Schülern etwas beibringen will, an das er selbst nicht
glaubt.

Wenn man also die Lehrer nicht fragen kann, dann sollte man seine Freunde oder Bekannten fragen, denn diese werden ja sicherlich anders als der Lehrer völlig unvoreingenommen Auskunft geben. Doch auch diese Vermutung ist falsch. Niemand kennt mich so gut wie ich mich selber kenne. Ich frage ja auch niemand anderen um herauszufinden, was mir schmeckt. Das weiß ich doch selbst am besten.

Es gibt keine effektivste Kampfkunst. Allerdings gibt es verschiedene dem Einzelnen mehr oder weniger liegende Kampfkünste.

Zum Glück gibt es einen ganz einfachen und 100-prozentig zum Ziel führenden Weg die einem persönlich am meisten liegende Kampfkunst zu finden: einfach hingehen und probieren. Um etwas wirklich beurteilen
zu können, muss man es selbst erfahren.

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 5.12.2009
bisher keine Kommentare

Kommentare

„Um etwas wirklich beurteilen
zu können, muss man es selbst erfahren. “
– Genau so ist es. Den Fall hatte ich vor kurzen .Ich werd ja selten Knatzig, aber wenn mir jemand ganz Oberflächlich erklärt das Karate ja jeder könne. Und die Graduierungen alle mal so im „Vorbeigehen“ eingesammelt werden .Nein ,da werd ich niedlich. Vorallem ohne vorher sich selbst bei einem Probetraining damit auseinander gesetzt zuhaben und nur davon gelesen hat, solche Behauptung auf zustellen. Lesen kann ich viel. Meinungen kann ich mir ebenfalls viele anhören ,doch nichts geht über Selbsterfahrung sammeln beim Probetraining.
Und erst dann kann ich mir eine Meinung darüber bilden.
Ich weiß nicht wie ein Dan-Träger reagieren würde, wenn er mit der Aussage konfrontiert werden würde das er halt nur mehr Trainiert hat und das ja eigendlich nichts dabei ist. Natürlich Dangrade nimmt man einfach mal so bei Prüfungen mit….ist ja nichts weiter dabei….Oh Mann.

Ich hab auch schon mal öfters Klagen über die Prüfungsinhalte von Karateprüfungen und Takwondoprüfungen gehört.
Das waren alles selber Schwarzgurte…
aber die haben sich bestimmt geirrt.
Im Kung Fu gibt es das auch. Es ist eben doch wichtig wer einen prüft und wer einen ausbildet.

Lg

Mmh möglich, ich enthalte mich meiner Meinung darüber was ich davon halte wenn sich Vereinskamaraden beim Training laut fragen :wie sie überhaupt dazu kommen den Gürtel, zu tragen den sie haben.
Es gibt Kamaraden die mühen sich einen ab und haben eine B- Graduierung und dabei rede ich nicht von mir, und es gibt welche die brauchen sich nicht mal an die ordendliche Prüfungsordnung halten die besagt Prüfungsvorbereitung 4 Monate minimum wobei ich 6 Monate eher für angemessen halte. Diese Experten werden mit dem Spruch Entschuldigt das wer an einer Prüfung teilnehmen will, geprüft wird, da komm ich nicht mit.. Die Prüfungsordnung ist je nach Ermessen mal gültig oder wird außer Kraft gesetzt….

Eine Prüfungordnung ist eine Empfehlung, eine Richtlinie, es ist kein unumstößliches Gesetz. Wenn grundsätzlich eine Wartezeit von X Monaten einzuhalten ist, so bedeutet dies auch, dass es immer Ausnahmen vom Grundsatz gibt.
Vorbereitungszeit bedeutet immer auch aktive Vorbereitungszeit. Es macht schon einen nicht unerheblichen Unterschied aus, ob sich jemand einmal die Woche auf die nächste Prüfung im regulären Training vorbereitet oder dreimal vielleicht sogar auch fünf- oder sechsmal die Woche am Training teilnimmt oder nur alle zwei Wochen zum Training kommt bzw. kommen kann.
Dass sich bei einem regelmäßig und unterbrechungsfreies Training rascher Fortschritte einstellen, liegt auf der Hand. Insofern darf die Vorbereitungszeit nicht auf den Zeitablauf selbst reduziert werden. Vielmehr sind die zuvor genannten Faktoren von weitaus größerer Bedeutung. Ferner ist natürlich auch zu berücksichtigen und zu akzeptieren, dass jeder unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt und damit auch der persönliche Trainingsfortschritt nicht unbedingt dem des Trainingspartners entsprechen kann.
Nicht zuletzt muss der Prüfer jede Prüfung verantworten. Er ist es auch, der in der Regel besser als der Schüler einschätzen kann, ob jemand für die nächste Graduierug bereit ist oder nicht. Diese Einschätzung muss nicht zwangsläufig mit der des Schülers deckungsgleich sein. Nicht wenige Schüler überschätzen ihre Fähigkeiten ebenso wie wohl ebensoviele Schüler ihr Können andererseits als nicht ausreichend einstufen.

Diese verstecke Rechtfertigung auf einen Kommentar der nicht meine persönliche Meinung wiederspiegelt find ich toll.

-> Das ist meine persönliche Meinung: ein Kind bis 15 Jahren ist nicht in der Lage sich selbst zu Reflektieren und die Leistungen einschätzen, ein Erwachsener kann das schon. Wenn ich sage das ich nicht glauben kann soweit gekommen zu sein liegt das nicht daran das ich persönlich eine falsche Einschätzung habe , sondern das ich sehr oft an meine Grenzen komme und trotzdem weiter mache und nicht aufgebe. Ich frage mich jedenfalls nicht wie ich dazu gekommen bin den Gürtel zu tragen den ich jetzt habe.
Ich weiß das der Gütrel den ich trage verdient ist und ich ihn nicht geschenkt bekommen habe.Das einzige was mich an meinem Gürtel stört ist das unsichtbare B. Das ist so als ob ich einen Fahrad geschenkt bekomme und nur klingeln darf aber nicht damit Fahren. Doch das B-bekomm ich auch noch weg. Da bin ich mir sicher.

Eine versteckte Rechtfertigung ist weder notwendig noch beabsichtigt. Es ist nur eine Erklärung, denn in Bezug auf Prüfungen und Prüfungsordnungen gibt es viel Unverständnis und noch mehr Unkenntnis.

Um auf Dein konkretes Beispiel mit dem Fahhrad einzugehen: Da liegst Du falsch. Du hast das Fahhrad, Du darfst damit auch fahren, nur klingeln darfst Du nicht.

Schließlich bedeutet eine B-Graduierung immer, dass Du den neuen Gürtel nicht nur tragen darfst sondern tragen musst. Damit einher geht aber auch die Erwartung, dass Du den Anforderungen der jeweiligen Gürtelfarbe gerecht wirst. Eine B-Graduierung ist nun einmal nicht nach außen sichtbar.

Ahja…..Ja das stimmt, doch nun ist ja die Verwirrung aus dem Weg geräumt….. ;D.

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