Kampfsport und Risikozuschläge bei Versicherungen

Verletzungen im Kampfsport gehören dazu, sollte man meinen. Aber betrachtet man den auf den Kampfsport entfallenden prozentalen Anteil der Sportverletzungen, so ist dieser erstaunlicherweise äußerst gering. In Abhängigkeit von Kampfsport, Stilrichtung und Schule sind die Verletzungsraten teilweise sogar extrem niedrig. Weit vor den Kampfsportarten liegen die Ballsportarten, wobei allerdings nicht König Fußball die traurige Statistik anführt, sondern der Handball.

Angesichts der eindeutigen Zahlen ist es um so unverständlicher, dass es Versicherungen gibt, die Kampfsport als potentielle Risikosport einstufen, hingegen für deutlich verletzungsträchtigere Sportarten wie Handball oder Fußball keinen Risikozuschlag erheben.

Zudem kann man natürlich nicht alle Kampfsportarten in einen Topf werfen. Versicherungen, die nicht differenzieren sollte man daher dringend meiden.

Betrachten wir beispielsweise den Karate-Bereich. Es gibt Stilrichtungen wie Kyokushinkai, wo immer im Vollkontakt gekämpft wird, was natürlich ein erhebliches größeres Verletzungsrisiko birgt als sogenannte Semi-Kontakt-Karate. Dann gibt es auch noch Stile, die jeglichen Kontakt ablehnen. Auch wenn alle drei genannten Bereiche unter dem großen Oberbegriff „Karate“ zusammengefasst werden, so gibt es doch erhebliche Unterschiede, die sich auch in den Versicherungsprämien niederschlagen müssen.

Versicherungen sind natürlich bestrebt, ihr Risiko überschaubar niedrig zu halten. Von diesem Standpunkt aus ist ein nachvollziehbar, dass für „Risikosportarten“ Zuschläge verlangt werden. Wenn jedoch kein Risiko besteht oder das Risiko nachweislich unterhalb des Durchschnitts liegt bzw. die Prämien anderer weitaus verletzungsträchtigerer Sportarten günstiger sind, dann sollte verhandelt werden. Eine Frage kostet nichts und man kann ja auch nur gewinnen. Letztlich gibt es ja auch die Möglichkeit, zu einer anderen Versicherung zu gehen.

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 4.03.2010
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Kommentare

Klasse artikel,genau wie der zum Thema Motivation im Bezug zu Job und Familie / Hobbys auf einer anderen Seite, die ich hier nicht nennen möchte. Den Artikel werde ich meinem Arbeitgeber vorlegen mal sehen was dieser dazu sagt. Ja, es gibt ein geringes Verletzungsrisiko im Karate. Doch wenn ich höre das man sich ein Bein bricht beim Aufwärmen.Nö. dann geh ich lieber nicht zum training um Risiken zu vermeiden.
Nicht in jedem Beruf gehört Karatetraining zum Stellenprofil. Mache haben Glück einen netten Chef zu haben der ein Auge zu drückt. Diese „geschützte“ Arbeitsstelle macht es möglich solch indisponiert sein ab zu federn doch auf dem freien Arbeitsmarkt wo noch 30 weitere auf eine Stelle warten, geht sowas nicht.

Trotz der ganzen Mühe so einen schönen Text zu verfassen sollte man die andere Seite betrachten.

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