Karate bei der Japan Self Defense Force

Von den meisten in der in der All Japan Self-Defense Force Karate Association organisierten Mitgliedern, wird das Shotokan Ryu Karate, welches aus dem von Okinawa stammenden Shorin Ryu entwickelt wurde, praktiziert. Die Regeln des Sportkarate wurden übernommen, jedoch haben die japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte ihren eigenen unabhängigen Karatestil entwickelt, der echte Auseinandersetzungen simuliert.

Beim Kabe-Kumite steht der Schüler mit dem Rücken zur Wand während die anderen Schüler unablässig nacheinander angreifen. Schnelle Angriffe und Verteidigungen, höchste Konzentration und Flexibilität bei der Wahl der richtigen Technik sind hier erforderlich, um bestehen zu können.

Beim Jiyu-kumite (Freikampf) wird ausschließlich nach dem Prinzip des Shobu-Ippon (eine perfekte Technik entscheidet) gekämpft, bei dem es darum geht, den Gegner mit einem Schlag kampfunfähig zu machen. Den Schülern ist es nicht gestattet Schützer zu tragen. Dies soll Körper und Kampfgeist stärken.

Tagami Kengo, Director der All Japan Self-Defence Force Karate Association sagt: „Unser Karate kann auch als Sport ausgeübt werden, aber eben gerade weil Karate eine Kampfkunst ist, legen wir auch im Wettkampf höchsten Wert auf das Ippon-Prinzip. Bei normalen Wettkämpfen liegt in der Regel die größte Aufmerksamkeit auf der Geschwindigkeit. Aber unser Karate soll ein starkes Karate sein, welches der Geschwindigkeit zusätzlich einen tödlichen Angriff hinzufügt. So wie in alten Tagen, als noch der waffenlose Kampf existierte, in einer Situation, in der man keine Waffen hat, in der man nur auf sich gestellt ist, dann ist Karate die beste Waffe. Die Mitglieder unseres Verbandes trainieren immer mit diesem Gedanken in ihren Köpfen. Ich glaube, das ist es, was unser Karate vom Karate anderer Stile und Schulen unterscheidet, was unser Karate stark macht.“

Von allen Karate-Meisterschaften zählen die der Karate-Meisterschaften der All Japan Self-Defense Force Karate Association zweifellos zu den brutalsten.

Yoshitama Muneo, Instructor der All Japan Self-Defense Force Karate Association, beschreibt das Besondere an seinem Karatestil folgendermaßen: „Was die geistige Einstellung anbetrifft, so muss man bedenken, dass die Japan Self-Defense Force ausschließlich in Nofällen eingesetzt wird und dafür trainieren wir auf verschiedenste Weise. Da Notfälle in der Regel immer ein Worst-Case-Szenario sind, sind wir bemüht auch im Training mit dem Gedanken zu trainieren, dass es immer um Leben oder Tod geht. Diese Vorstellung wirklich umzusetzen bedeutet, echte Fauststöße, gebrochene Knochen und Bänderrisse. Wegen der Schmerzen nicht zu trainieren, das ist nicht das Karate der Self Defense Force.

Ich glaube, dass Angehörige der Self Defense Force ebenso wie Angehörige der Polizei und staatlichen Organe, deren Aufgabe es ist die Leute zu schützen, an oberster Stelle stehen sollte, das uneingeschränkte Vertrauen der Menschen besitzen müssen. Um der Bevölkerung das nötige Gefühl von Vertrauen und Sicherheit zu geben ist es wichtig ihnen auf Karate Wettkämpfen zu beweisen, dass die Mitglieder der Self Defense Force und der Polizei stark sind. Der beste Weg dazu ist, Karate Wettkämpfe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aber das ist nicht der einzige Grund für Wettkämpfe. Es gibt noch ein anders Ziel. Wichtiger als die Idee des Sport-Karate oder der Kampfkunst ist jedoch, dass die wahrhaft starken Kämpfer diejenigen sind, die die Regeln beachten und den Sieg trotz der Beschränkungen durch die Regeln erringen.“

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geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 10.06.2011
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