Umfrage: Warum Kampfsport?

Wir wollen mit insgesamt 15 einfachen, schnell zu beantwortenden Fragen herausfinden, warum Kampfsport betrieben wird, was die Menschen am Kampfsport fasziniert und wie sich ihre Einstellung zum Kampfsport verändert. Bitte machen auch Sie mit! Je mehr Meinungen zusammen kommen, desto realistischer das Gesamtbild. Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse!

[SURVEYS 1]

geschrieben von: ralphp am: 7.02.2010
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Kommentare

Vielen Dank für diese Umfrage. Sie hat in mir ein sehr großes Interesse geweckt und mir sehr viel Freude bereitet.

Ich finde Kampfsport sehr gut und sehr wichtig. Wichtig vor allem für alle Kinder und Jugendliche die Kampfsport betreiben, denen wir als Trainer neben dem Sport auch Werte mitgeben, die sie im Leben weiter bringen, formen und fördern.

Ich finde es immer gut sich mit den Motiven auseinanderzusetzten warum man etwas tut. Werden die Ergebnisse der Umfrage von Euch veröffentlicht? Würde mich schon interessieren wo ich mit meinen Motiven im Vergleich zur Masse stehe.

Ja, die Ergebnisse der Umfrage werden selbstverständlich veröffentlicht. Wir sind ebenso gespannt auf die Ergebnisse. Je mehr Leute sich beteiligen, desto aussagekräftiger die Ergebnisse.

Wir alle wissen “ Kampfsport ist in erste Linie gut für die optimale Symbiose von Körper und Geist „. Also “ Er“ schult uns sich selbst zu (er)kennen , akzeptieren sowie seine Mitmenschen (u.a.Gegner) zu respektieren . Wichtig hingegen ist Kampfsport nicht – was schon das Wort selbst sagt. Kampfsport und die entsprechenden Philosophien müssen immer untrennbar dein Handeln bestimmen , so werdet ihr euch immer daran erfreuen. ( Lebe und Liebe “ Ihn“ seit nun mehr 30.Jahren) gruß Rene‘

Man sollte sich mit den Motiven: Warum machte ich diese oder jene Kampfkunst?: Schon vorher auseinandersetzen bevor man diese beginnt. Dazu brauch ich keine Umfrage -auch wenn das jetzt böse klingt.
Ich kann mich auch nicht erst mit einem Problem beschäftigen wenns da ist. Ich muss schon vorher Wissen auf was ich mich einlasse genauso ist es auch mit der Kampfkunst, man muss etwas mit ganzen Herzen Lieben und dann klappt das auch in allen bereichen des Lebens nicht nur in der Kampfkunst. Das Herzblut ist wichtig. Das herz muss schließlich immer mit dabei sein, sonst ist es nicht richtig, oder man macht etwas nur weil man es machen muss ( sehe ich z.zt bei meinen Kindern die bei mir in die Behandlung kommen). Viele mögen garnicht das was sie aufgebrummt bekommen haben von ihren Eltern, aber sie machens weil sie es machen müssen. Sind jedoch beim Musizieren oder Musikspielen nicht voll dabei. Sowas ist dann Schade.

Auch der kommende Beruf und die Neugier kann zu einer Leidenschaft führen. Bei mir war es so, denn nach dem Krieg war Kampfkunst den meisten fremd. Es machte neugierig! Auf dem Land sowieso! Meine Faforiten sind Judo und Jiu-Jitsu.

Interessant an der Umfrage war, dass zu den anfänglichen Gründen für Kampfsportausübung gefragt wird und nach den heutigen Gründen. Dabei habe ich mich lang zurück erinnern müssen und festgestellt, dass der Kampfsport an sich meine Gründe beeinflußt hat. Waren es damals die anderen „bösen“ Jungs, die mich zum Judo brachten, ist es heute der Spaß und die Herausforderung des Sports an sich. Es hat also mehr bewirkt als blosses erlernen von Techniken.

Ja, die „bösen „Jungs waren es auch die mich dazu gebracht haben mit meiner Kampfkunst anzufangen, nur leider waren dann als sich mir die Chance geboten hatte die „bösen “ Jungs schon groß. Damals war mir das lernen für die Schule wichtiger und so verging die Zeit bis ich dann die Chance genutzt habe die sich mir geboten hat.
Trotzdem weiß ich genau dass es das was ich machen will ,
solang es geht. Für mich gibt es keine andere Kampfkunst als Karate .Wie sagte mein Trainer so schön : Man kann viele Sachen nur ein bisschen machen oder einer Sache sich ganz witmen .

Ich habe 1985 mit TaeKwonDo angefangen, weil ich arbeitslos war, mir Bewegung und Begegnung fehlte.
Es erwies sich als Segen für mein Leben.
Ich wurde mehr zuversichtlich und aufgeschlossen dem Leben gegenüber. Mein koreanischer Meister erwies sich als weise, freundlich und ein brillianter Leher in Gelassenheit.
Nach einer Vorführung im Kung Fu, in den selben Räumen, wechselte ich zum Kung Fu. Mich reizten die runden fließenden Bewegungen und die ausgeprägten Handtechniken, die die Fußtechniken ergänzen. Kung Fu ist ein traditionelles System zur Heilung von Körper und Geist, ebenso wie Taekwon Do. Jeder Tag, an dem ich Kung Fu praktiziere ist ein Tag an dem ich meinem Körper etwas Gutes tue, das Altern verzögere und mich mit Energie auflade. Es gibt mir Kraft, die Welt durch Freundlichkeit, Zuversicht, Hilfsbereitschaft und positive Ausstrahlung zu einem etwas besseren Ort zu machen.
Ich lebe jetzt in einem Ashram, wo Yoga gelehrt wird. Ein wirksames System von Körperübungen, Phlilosphie, Ritualen. Es fehlt hier der kämpferische Aspekt, dafür ist der philosophische Hintergrund sehr stark betont. Ich genieße es mit anderen Vegetariern, körperlich fitten und liebevollen Menschen mein Leben zu leben.

Gruß und Liebe – Eduard Jolmes

Ich lebe für Taekwondo ^^
Es ist der beste Sport den ich je ausüben durfte. Früher litt ich an einer Herzkrankheit und war immer ängstlich und schwach. Doch nach der OP habe ich sofort meinen Traum verwirklicht! 🙂
Nun bin ich nach 2 Jahren schon Blau-Gurt ( 4. Kup) und habe 2 mal Gold schon auf den Sachsenmeisterschaften geholt :))) und durfte schon zur DEM Jugend.

Ich bin das lebende Beispiel das es für niemanden zu spät ist seinen Traum zu erfüllen!!! Bin schon 17 Jahre alt und hatte gar keine Vorkenntnisse.

nach vielen Jahren der Suche habe ich 10 Jahre einen Kung-Fu-Stil gelernt. Jetzt wohne ich in einer anderen Stadt und habe ein Dojo gefunden, in dem MSK (Moderner Straßenkampf), ähnlich dem MSD, unterrichtet wird. Das Training ist wichtig für mich, um Kondition zu halten, fit zu bleiben (bin über 40), nette Kontakte zu Menschen mit gleichen Interessen zu pflegen und viel zu lernen, nicht nur Techniken, sondern auch alles andere, was zur Kampfkunst gehört. Selbstverständlich trainiere ich für mich noch meine Kung-Fu-Formen, der sanfte Stil ist Gegensatz zu meinem anderen, harten Training. Ich finde das besonders wichtig.

Ich habe 1985 mit TaeKwonDo angefangen, weil ich arbeitslos war, mir Bewegung und Begegnung fehlte.
Es erwies sich als Segen für mein Leben.
Ich wurde mehr zuversichtlich und aufgeschlossen dem Leben gegenüber. Mein koreanischer Meister erwies sich als weise, freundlich und ein brillianter Leher in Gelassenheit.
Nach einer Vorführung im Kung Fu, in den selben Räumen, wechselte ich zum Kung Fu. Mich reizten die runden fließenden Bewegungen und die ausgeprägten Handtechniken, die die Fußtechniken ergänzen. Kung Fu ist ein traditionelles System zur Heilung von Körper und Geist, ebenso wie Taekwon Do. Jeder Tag, an dem ich Kung Fu praktiziere ist ein Tag an dem ich meinem Körper etwas Gutes tue, das Altern verzögere und mich mit Energie auflade. Es gibt mir Kraft, die Welt durch Freundlichkeit, Zuversicht, Hilfsbereitschaft und positive Ausstrahlung zu einem etwas besseren Ort zu machen.
Ich lebe jetzt in einem Ashram, wo Yoga gelehrt wird. Ein wirksames System von Körperübungen, Phlilosphie, Ritualen. Es fehlt hier der kämpferische Aspekt, dafür ist der philosophische Hintergrund sehr stark betont. Ich genieße es mit anderen Vegetariern, körperlich fitten und liebevollen Menschen mein Leben zu leben.

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Ich habe mit Kampfsport begonnen. Heute widme ich mich ausschließlich dem komplexen Studium der Kampfkunst.
Dies ist etwas ganz Anderes, wird aber oft vermischt.

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