Wir rassistisch sind Uncle Ben und die Sarotti-Mohren?

Aus den USA kommend hat auch hierzulande eine heftig geführte Debatte darüber eingesetzt, wo sich in unserem Alltag überall Rassismus zeige. Das Interessante dabei ist vielfach: Nicht die eigentlich Betroffenen empfinden den Rassismus. Nein, dieser wird vielmehr von Personen empfunden die sich dazu berufen fühlen, für die Rechte der angeblich Unterdrückten und rassistisch Verfolgten einsetzen zu müssen.

In den letzten Jahren haben die „Liberalen“ dafür gekämpft, dass in den Vereinigten Staaten die Gesichter jeglicher „People of Colour“ (so werden Farbige, Nicht-Weiße Amerikaner im offiziellen Sprachgebrauch bezeichnet) von allen Marken-Produkten entfernt werden. Uncle Ben’s Reis ist auch bei uns bekannt. Die Marke „Land O Lakes“, die eine Indianerin zeigte bekam ein neues Design, so wie viele andere Produkte.

Die Begründung hierfür war, dass es rassistisch sei, Produkte unter Verwendung der Gesichter von Farbigen Mitmenschen zu zeigen und diese Produkte dann zu verkaufen. Der Verkauf der Produkte unter Vewendung der Gesichter von Farbigen, welche aus der Vergangenheit stammen, mache die Weiterverwendung dieser Gesichter auf den Produkten zu einem Ausdruck des Rassismus.

Zugleich aber haben sie kein einziges weißes Gesicht auf Produkten, die ebenfalls aus einer Zeit stammen, in der der Rassismus noch weitaus verbreiteter war, entfernt. Das bekannteste auch hierzulande verbreitete Beispiel ist Colonel Sanders, der Begründer von KFC (Kentucky Fried Chicken) oder Kät’n Iglo

Mit der gleichen Begründung – das Gesicht auf dem Produkt stamme aus der Vergangenheit und sei daher rassistisch – hätten auch die weißen Gesichter verschwinden müssen. Doch Marken wie KFC, Little Debbie, Quaker, Wendy’s, Chef Boyardee, Sun Maid, Captain Birds Eye (unser Käpt’n Iglo) blieben unangetastet. Die vertrauten weißen Gesichter sind weiterhin auf den Produkten zu sehen.

Man könnte zu dem Schluss kommen, dass diese Kämpfer gegen Rassismus tatsächlich ein anderes Ziel verfolgen: Sie wollen sicherstellen, dass sie nirgendwo mehr mit Farbigen konfrontiert werden. Ist den Anti-Rassismus-Kämpfern in Deutschland eigentlich bekannt, dass die Verteidiger der Menschenrechte in den USA nicht Demokraten sondern die Republikaner waren?

Wissen sie eigentlich, dass die Demokraten (in den Nord- und den Südstaaten) dafür eintraten, dass die Sklaverei nicht abgeschafft wird?

Ist ihnen eigentlich bekannt, dass auf Versammlungen des Ku-Klux-Klan regelmäßig hochrangige Politiker der Demokraten sprachen?

All das im Gegensatz zu den bei uns oft verschrienen Republikanern, denen all dies (und noch viele weitere Schlechtigkeiten) zugetraut werden.

Jene Anti-Rassismus-Kämpfer in den USA wollen noch nicht einmal auf den von ihnen erworbenen Produkten mit Farbigen konfrontiert werden.

Dieser Anti-Rassismus-Kampf (ich bin fast schon geneigt „Wahn“ zu schreiben), zeigt sich auch in Deutschland. Doch auch hierzulande zeigt sich schnell, wie „anti-rassistisch“ diese Vorkämpfer tatsächlich sind. In Wahrheit sind nämlich sie die wirklichen Rassisten, wie auch dieser Video-Beitrag überdeutlich zeigt:

Mir persönlich drängt sich bei solchen „Stellvertreter:innen-Kämpfer:innen“ immer die Frage auf: Wie rassistisch ist denn eigentlich diese Denkweise? Meinen diese Person:innen, dass sich die Betroffenen – wenn sie denn betroffen sind – gänzlich unfähig seien, sich zu Wort zu melden und für ihre Rechte zu kämpfen?

Wie überheblich und geschichtsvergessen (bzw. ignorant) muss man eigentlich sein, um sich zum Moral-Apostel aufzuschwingen? Sind diese Person:innen tatsächlich um so vieles besser als die breite Masse der Gesellschaft, die in ihrem alltäglichen Rassismus noch nicht einmal merkt, wie rassistisch sie eigentlich handelt?

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 20.02.2022
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