Was zeichnet eine gute Kampfsportschule aus?

Was für eine Ausrüstung sollte eine Kampfsport Schule beispielsweise haben und auf was kommt es sonst noch an…? Wenn man die Qual der Wahl hat, dann fragt man sich natürlich, wohin man gehen soll. Schaut man auf Äußerlichkeiten wie die Ausstattung der Schule, kann man schnell geblendet werden und man sollte bedenken: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Zunächst ein kompetenter Lehrer und ein gutes Klima in der Gruppe. Alles andere ist Nebensache und über Unzulänglichkeiten sieht man leichter hinweg.

Wenn man sich in der Gruppe nicht wohlfühlt – was nutzt einem dann der beste Lehrer?

Was nutzt der beste Lehrer, wenn er sein Wissen nicht vermitteln kann oder will?

Ein guter Lehrer unterrichtet nicht nur gern, er gibt sein Wissen auch gern weiter und freut sich über Fragen. Aber vor allem ist er in der Lage sein Wissen anschaulich und praxisgerecht zu vermitteln.

Es gibt ein schönes chinesisches Sprichwort, was wohl den Kern der Sache trifft: „Ein Lehrer vermittelt Dinge. Ein guter Lehrer veranschaulicht Dinge. Ein wahrhaft großer Lehrer inspiriert seine Schüler.“

In einer guten Gruppe herrschen gegenseitige Achtung und Respekt. Der Lehrer ist nicht jemand der weit außerhalb der Gruppe steht, sondern er ist Teil der Gruppe.

Ob Schlagpolster oder Pratzen vorhanden sind oder nicht sagt nichts über die Qualität des Lehrers oder seines Trainings aus. Man braucht diese Hilfsmittel nicht unbedingt. Ein guter Lehrer findet andere Mittel und Wege um seine Ziele ebenso zu erreichen.

Letztlich hängt die Wahl der Hilfsmittel in erster Linie von der praktizierten Kampfsportart und den Methoden des Lehrers ab. Insofern lassen sich Aussagen über notwendige Hilfsmittel weder verallgemeinern noch lässt sich darauf überhaupt ableiten, ob eine Schule gut oder schlecht ist. Eine Top-Ausstattung der Schule zeigt nur, dass hier viel Geld investiert wurde. Aber was nutzt dies, wenn das Training nichts taugt?

Wichtig ist in Bezug auf das Training, dass der Lehrer darauf achtet, Verletzungen so weit wie möglich zu vermeiden. Jede Verletzung bedeutet letztlich, dass der Übende für die Zeit der Heilung gar nicht oder doch zumindest weniger intensiv am Trainingsgeschehen teilnehmen kann. Gibt es in einer Gruppe häufig Verletzungen, so ist in der Mehrzahl der Fälle der Lehrer schuld, der die Verantwortung trägt.

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 16.05.2010
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