Völlig überzogene Kosten für eine Rücksendung

Die Hinsendekosten sind ein notwendiges Übel und im Online-Handel als solche notgedrungenermaßen akzeptiert. Doch warum soll man als Käufer auch noch den Rückversand bezahlen, wenn man doch bei der Rücksendung von Waren schon die Hinsendekosten erstattet bekommt? Einfacher Antwort-Vorschlag: Weil die Transportdienstleister ihre Angestellten auch bezahlen müssen und ihre Dienstleistung nicht umsonst anbieten. Vielleicht wäre die persönliche Rückgabe beim Online-Händler eine günstige Alternative? – Bei genauerer Überlegung wohl eher nicht, denn die Zeit, das Spritgeld, der Stress – das ist es uns dann auch wieder nicht wert …

… also greifen wir zu den angebotenen Dienstleistungen. Nur wenn die Kosten dann höher sind, als wir erwartet oder erhofft haben, dann sind wir natürlich gern bereit, uns darüber aufzuregen, denn Kosten sind nun einmal ein Aufreger-Thema. So auch unlängst, als ein Kunde einen als Sperrgut eingestuften Judo-Dummy zurücksendete und sich über den zusätzlich zu den Rücksendekosten in Rechnung gestellten Sperrgutzuschlag von DHL beschwerte.

Die Einstufung als Sperrgut nimmt nicht Budoten vor, sondern DHL. Wenn eine Sendung als Sperrgut eingestuft wird, erhebt DHL einen Sperrgutzuschlag zusätzlich zum Paketentgelt, der – wenn der Kunde die Rücksendekosten tragen muss – entsprechend ebenfalls vom Kunden übernommen werden muss.

In der Regel weist Budoten auf anfallende Kosten explizit hin. Dies gilt erst Recht, wenn ein Artikel als Sperrgut eingestuft ist und damit nur mit erheblichen Zusatzkosten retourniert werden kann. Wenn sich der Kunde dann dennoch dafür entscheidet, die Rücksendung unter Nutzung des DHL-Retourenaufklebers zu veranlassen, so weiß der informierte Kunde, dass er in einem solchen Fall neben dem Paketentgelt auch den DHL-Sperrgutzuschlag an Budoten zu zahlen hat. Bei einer Rücksendung auf eigene Kosten wären diese Gebühren bereits am Postschalter zu entrichten.

Leider gibt es aber Kunden, die erst bei der Erstellung der Gutschrift realisieren, dass eine Rücksendung Geld kostet und im Fall von Sperrgut-Sendungen eine Rücksendung sogar richtig teuer werden kann. Dann werden Nachweise für die entstandenen Kosten eingefordert und überzogene Rücksendekosten beanstandet … In solchen Fällen bin ich oft versucht den Kunden aufzufordern, doch die Rücksendung selbst vorzunehmen. Wenn die Kosten in der Postfiliale vom Kunden erhoben werden, ob er sich dann dort auch über die Höhe der Gebühren beschwert und günstigere Beförderungsentgelte verlangt? – Ich wage zu vermuten: Nein.

Am Postschalter weiß der Kunde, dass die Angestellten dort lediglich die in den Tabellen festgelegten Entgelte einfordern.

Warum aber unterstellt der Kunde zumindest unterschwellig im umgekehrten Fall, dass Budoten sich an den Rücksendekosten bereichert und den Kunden übervorteilt?

Ich kann nur vermuten, dass dies wohl daran liegen könnte, dass Budoten den Hinversand deutlich günstiger in Rechnung gestellt hat, als der Rückversand ist. Also – so wohl die Logik – muss auch der Rückversand entsprechend günstig sein.

Doch das ist er leider nicht!

Während Budoten für den Hinversand günstige Großkunden-Konditionen vereinbaren konnte und diese günstigen Beförderungsentgelte gern an seine Kunden weitergibt und sogar noch darüber hinaus die Versandkosten subventioniert, indem Budoten eben nicht die tatsächlich anfallenden Kosten 1:1 weiterberechnet, so ist dies beim Rückversand nicht möglich, denn Rücksendungen sind kein Massengeschäft sondern Einzelfälle. Entsprechend fallen für Rücksendungen auch die Beförderungsentgelte höher aus und auch für Sonderservices wie z.B. den Sperrgutzuschlag muss der Kunde gesondert zahlen und kann anders als beim Hinversand nicht von wesentlich günstigeren Konditionen profitieren.

Wir bedauern dies sehr, kommen aber nicht umhin, die anfallenden Kosten auch ausschließlich dem in Rechnung zu stellen, der die Kosten verursacht hat. Während Budoten den Hinversand bereits subventioniert, so ist dies beim Rückversand nicht mehr möglich, denn den müssten dann letztlich die anderen Kunden über Preisaufschläge bezahlen während der rücksendende Kunde seinen vollen Kaufpreis einschließlich der Hinsendekosten erstattet bekäme.

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 23.10.2020
bisher keine Kommentare

Comments links could be nofollow free.

Tags:

Kategorien: Allgemein Budoten Shop
Budoten Budoshop und Kampfsportversand

Letzte Kommentare

LINKS

Produkt-Vorstellungen

Produktsuche bei Budoten

Samuraischwerter bei Budoten

 
Jean Fuentes Katana Megumi Rot
Edelstahlklinge, Klingenlänge: 65,5 cm, Gesamtlänge: 103 cm, Gewicht Katana: 650 g, Gewicht Saya: 250 g, weinrot lackierte Holz Saya mit Drachenmotiv, Griff mit Rochenhautimitat belegt, Griffumwicklung aus weinroter Baumwolle, die Klinge ist nicht scharf Die Klinge des Katana Megami ist aus Edelstahl. Der Griff ist mit einer Rochenhaut-Nachahmung bedeckt und besitzt die traditionelle Wicklung mit weinroter Baumwolle. Die Tsuba sind optisch sehr ansprechend. Die Scheide ist aus Holz, weinrot lackiert und mit einem farbigen Drachenmotiv versehen.
 
Fudoshin Katana Shirasaya Chouku
scharf angeschliffene Klinge aus 1060er Kohlenstoffstahl, Klingenlänge 73 cm, Gesamtlänge 103 cm Dieses Katana Shirasaya Chouku ist handgeschmiedet mit einer Klinge aus 1060 Kohlenstoffstahl - Klingentyp Maru. Die Saya ist aus Holz gefertigt und mit weißem Hochglanzlack versehen. Die Klinge besitzt eine universelle Härte und durchgehende Blurtrille (Bo-Hi). Durch die Blutrille wird das Gewicht ...
 
John Lee John Lee - MUSASHI ICHI Tanto
Klingenlänge bis Tsuba 27 cm, Gesamtlänge ohne Scheide 41 cm, Klingenbiegung (Sori) ca. 8 mm, Grifflänge 14 cm, Gewicht ohne Scheide 500 g, Gewicht mit Scheide 600 g Miyamato Musashi ist als einer der imposantesten Samurai in die japanische Geschichte eingegangen und lebte von 1584 und 1645. Er wird als bester Schwertkämpfer Japans bezeichnet. Er war Künstler und Handwerker zugleich. Unvergessen ist seine Gründung einer Schule für die Stichblatt-Herstellung (Tsu...
 
Fudoshin Katana Practical Choukin
Nachbildung aus The Last Samurai. Lieferumfang: Katana, Scheide (Saya), Reinigungs- und Pflegeset, Hochglanz-Schwertständer, stabile Verpackung und Echtheitszertifikat. - 1045 Kohlenstoffstahl
- Klingentyp Maru
- Klinge: HRC60
- Klingenrücken HRC40
- Länge der Klinge: 69 cm
- Gesamtlänge: 101 cm
- Gewicht Katana: 990 g
- Gewicht Saya: 320 g
- lackierte Holz Saya

Der Griff ist mit echter Rochenhaut belegt, auch die Griffumwic...
 
John Lee Ninjato scharf
Klingenlänge bis Tsuba 57 cm, Gesamtlänge: 88 cm, Grifflänge: 31 cm, Gesamtlänge mit Scheide: 106,5 cm, mit scharfer Klinge (differentialgehärtet) aus 9260 Kohlenstoffstahl/Federstahl Für praktische Anwendungen (Schnitt-Tests geeignet). Härtegrad: 48 Rockwell auf dem Schwertrücken und 53 Rockwell auf der Schwertschneide.

Hergestellt in China. Die Klinge hat am Klingenrücken eine Stärke von 8 mm.
 
Kagemusha Katana Practical Hachimitsu
hergestellt aus 1060er Kohlenstoffstahl, Gesamtlänge: 105 cm, Klingenlänge: 72,5 cm Katana Practical Hachimitsu

- von Hand geschmiedeter 1060 Kohlenstoffstahl - gefalteter Damaststahl
- Klinge besteht aus 2400 Lagen
- echte Hamon, Blutrille
- Länge der Klinge: 72,5 cm
- Gesamtlänge: 105 cm
- Gesamtgewicht Katana: 1240 g
- Gewicht Saya: 240 g
- Material...
 
John Lee Reiter Menuki dunkel
Der Verkauf verfolgt paarweise. Als Menuki werden die Ornamente unter der Griffwicklung eines Katanas oder Wakizashis bezeichnet. Sie defenieren den Charakter des Schwertes und stehen in enger Verbindung mit dem Eigentümer.

Hergestellt in China.
 
Fudoshin Tanto Fudoshin Oritsu
Lieferumfang: Tanto, Scheide (Saya), Tantostoffhülle und stabile Verpackung. - Damaststahl
- Klinge: HRC60
- Klingenrücken HRC40
- Länge der Klinge: 24
- Gesamtlänge: 39 cm

Die Saya ist aus schwarz lackiertem Holz gefertigt. Der Griff wurde mit echter Rochenhaut belegt und mit roter, traditionell angebrachter, Griffwicklung versehen.
Das Tanto ist s...
 
Commandoschwert, Klinge schwarz
420er rostfreier Edelstahl, Gesamtlänge ca. 69 cm, Klingenlänge 46 cm Massiv aus Stück gearbeitet und scharf geschliffen. Im Lieferumfang enthalten ist eine Kombinations-Kydexscheide, die es erlaubt, dieses Schwert am Rücken, Gürtel oder am Bein zu tragen.

Diese Schwerter sind sehr scharf. Im Umgang ist Vorsicht geboten.


Hergestellt in Taiwan.