Sommerzeit ist Urlaubszeit

Die großen Ferien stehen vor der Tür, in einigen Bundesländern haben die Schülerinnen und Schüler schon jetzt frei. Die Koffer sind gepackt – jetzt noch schnell alles im Auto verstauen, die Kinder anschnallen, die Fahrräder aufs Dach, volltanken und dann kann’s losgehen in den wohlverdienten Urlaub! Doch Stopp! Haben wir auch an alles gedacht? Getränke für die Fahrt sind da, der Ölstand wurde überprüft und die Scheibenwaschanlage ist auch voll. „Hast du auch an den Luftdruck gedacht? Und sind die Reifen überhaupt noch in Ordnung?“ Gute Frage, aber was muss hier eigentlich beachtet werden? Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) will die Autofahrer sicher in den Urlaub schicken und informiert deshalb über die wichtigsten Punkte, die vor der Fahrt in die Ferien am Reifen unbedingt überprüft werden sollten.

Platt, abgefahren, verbeult und alt? Vier Punkte, die unbedingt geprüft werden sollten

Check 1: Der optimale Luftdruck
Ein Eis an der Tankstelle ist nach der Tankquittung nicht mehr im Urlaubsbudget? Der optimale Luftdruck senkt den Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent und spart bares Geld. Zu wenig Luftdruck bedeutet zudem weniger Fahrstabilität, höheren Verschleiß, einen längeren Bremsweg und im schlimmsten Fall einen geplatzten Reifen. Der optimale Luftdruck sollte immer 0,2 bar höher sein als vom Hersteller empfohlen und am kalten Reifen gemessen werden. Die Empfehlung des Herstellers ist meist im Tankdeckel, am Türholm oder in der Betriebsanleitung zu finden. Hierbei sind die unterschiedlichen Luftdruckangaben für ein beladenes oder ein leeres Auto zu beachten.

Check 2: Die richtige Profiltiefe
Auf die richtige Profiltiefe ist für eine sichere Fahrt unbedingt zu achten. Sommerreifen sollten mindestens eine Profiltiefe von 3 mm haben, denn je weniger Profil ein Reifen hat, desto höher wird die Aquaplaninggefahr.

Check 3: Schäden, Risse und Beulen
Die Reifen sollten regelmäßig auf Risse, Einfahrschäden und Beulen kontrolliert werden. Viele Schäden sind jedoch auf den ersten Blick nicht erkennbar. Wer deshalb unsicher ist oder kürzlich eine Bordsteinkante oder ein Schlagloch unsanft mitgenommen hat, lässt besser noch einmal den Experten prüfen, ob mit den Reifen alles im grünen Bereich ist. Sonst entstehen Unwuchten, die im schlimmsten Fall zu einem Reifenplatzer führen können.

Check 4: Das Reifenalter
Reifen, die älter als sechs Jahre sind, sollten häufiger auf Schäden überprüft werden, denn hier wird der Gummi spröde und das Ausfallrisiko steigt. Nach zehn Jahren hat ein Reifen sein Lebensende erreicht und sollte in jedem Fall erneuert werden.

Ersatzrad – Das fünfte Rad am Wagen?
Vor allem vor längeren Urlaubsfahrten sollte beim Check das fünfte Rad am Wagen nicht vergessen werden, denn ein Nagel hat sich schnell eingefahren und verursacht einen Platten, oder der Reifen ist geplatzt, weil ein Schaden unentdeckt geblieben ist. Ein unschönes Szenario, doch wer jetzt ein gut gewartetes Ersatzrad dabei hat, kommt damit sicher bis zum nächsten Reifenfachhandel. Wer auf das Ersatzrad verzichten will, muss ein funktionsfähiges Reifenpannenset mitführen.

Sommerreifen im Sommer – ein Muss für die Sicherheit
Längst nicht jeder Autofahrer in Deutschland fährt im Sommer auch mit Sommerreifen. Die Risiken, die entstehen wenn man bei sommerlichen Temperaturen noch mit Winterreifen unterwegs ist, sind groß: Schlechte Fahrstabilität, wenig Bodenhaftung, die erhöhte Gefahr von Aquaplaning, ein um fast 20 Meter längerer Bremsweg und ein höherer Spritverbrauch – diese Gründe sollten ausreichen, um spätestens vor der Urlaubsfahrt noch umzurüsten. Damit gleich von Anfang an alles richtig gemacht wird, sollte hier nicht auf den Gang zum Reifenexperten verzichtet werden, denn der kennt sich aus und weiß, welche Reifen die richtigen sind und wie sie fachgerecht montiert werden.

Wohnwagen, Wohnmobil, Anhänger & Co.
Der Wohnwagen verstaubt den Winter über in der Garage, der Anhänger wurde nur wenig gebraucht, das Wohnmobil stand im Winterquartier und jetzt soll es losgehen in den Urlaub. Aber vorher sollten auch hier die Reifen gecheckt werden. Die Reifen von Wohnwagen, Wohnmobilen und Co. sollten besonders genau unter die Lupe genommen werden, denn da sie nur wenig bewegt und meistens einseitig belastet werden, verschleißen und altern sie schneller und neigen zu Rissen. Wohnwagen- und Wohnmobilreifen sollten deshalb bereits nach sechs Jahren ausgetauscht werden.

Quelle: openPR

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 5.07.2011
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