Kyoketsu Shogei ab sofort verboten!

Nach Einschätzung des BKA gehöhren Kyoketsu Shogei ab sofort zu den verbotenen Waffen im Sinne des Waffengesetzes. Das Verbot erfolgte interessanterweise nicht aufgrund der Einstufung als Hieb- und Stichwaffen, sondern weil diese Waffe als Würgewaffe eingestuft wird.

Im Kampfkunstboard bringt es ein Nutzer auf den Punkt:
„super, für die Shogei wird also schon der Besitz verboten. Während jeder Durchgeknallte, der sich für die Dauer der Prüfung eines Waffenscheins auf normal-level zusammenreisst, Tonnen von Schusswaffen besitzen darf.
Aber endlich werden die Straßen wieder sicherer, es war ja nicht mehr auszuhalten vor lauter Shogeis..
Und die Amokläufe erst! Alle mit asiatischen Nahkampfwaffen durchgezogen.“

Es ist wirklich nicht zu verstehen. Jede Kette ist zum Würgen geeignet. Jede Strumpfhose ebenfalls. Sollten wir demnächst vielleicht auch Wäscheleinen verbieten?

Deutschland nimmt mit seinem teilweise recht eigenwilligen Waffenrecht in Europa immer mehr eine Sonderstellung ein. Während in unseren Nachbarländern beispielsweise echte Nunchakus, ja sogar Shurikan,?völlig legal erworben werden können, wurden in Deutschland sogar die Soft-Nunchakus mit Sollbruchstelle als verbotene Waffe eingestuft (übrigens ebenfalls wegen der Beurteilung als „Würgewaffe“) und,?selbst Gummi-Shuriken, die jeder als Spielzeug ansehen würde, sind verboten …

Ich glaube, dass es langsam an der Zeit wäre, das deutsche Waffenrecht in Teilen auf seine Vereinbarkeit mit europäischen Recht überprüfen zu lassen.

Zum Glück kann man gegen den Feststellungsbescheid Widerspruch einlegen. Dies sollten wir auch tun und uns wehren. Ich persönlich glaube, dass im BKA, welches zuständig für die Beurteilung von Waffen ist, wohl kaum Leute sitzen können, die sich mit asiatischen Waffen wirklich auskennen. Dies hat bereits der Fall des Nunchaku gezeigt. Ein Verbot des Nunchaku als Schlagwaffe wäre verständlich gewesen.

Das Shogei wird ebenfalls weniger als Würgewaffe sondern vielmehr als Distanzwaffe eingesetzt. Die Einstufung als Würgewaffe ist wenig schlüssig. Der Logik des BKA folgend, wären tatsächlich alle Gegenstände, die zum Drosseln geeignet sind, als Würgewaffen zu verbieten.

Hier können Sie den Feststellungsbescheid des BKA herunterladen.

Was meinen Sie über zum Verbot und zum Waffenrecht? Schreiben Sie uns oder auch direkt an das BKA.

geschrieben von: Neues Unterhaltsames Interessantes von Budoten am: 22.10.2009
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Kommentare

Dieses ganze Waffengesetzgeschwurbel ist alleine schon deswegen größtmöglicher Schwachfug, weil jede Möchtegerngang in den Großstädten mit allem möglichen Zeug bis an die Zähne bewaffnet umherläuft und die Polizei, statt ihrem Gewaltmonopolauftrag nachzukommen, aus Personalmangel meist wegschaut, wie selbst in polizeiinternen Kreisen unumwunden zugegeben wird. Statt einer Eindämmung der Gewalt ist das Ganze nach meiner Einschätzung nur eine Entwaffnung der Nichtkriminellen, deren wodurch die kriminelle Energie der Gewaltbereiten durch Reduzierung des Risikos erfolgreicher Gegenwehr hierdurch nur gestärkt wird.

Also wenn mich mein Mitbewohner ohne Waffenschein mit einer Schreckschußpistole bedrohen kann, weil er eine in der Wohnung haben darf, dann.. find ich das ungerechtfertigt sogar Kunststoffteile zu verbieten, noch nichtmal mit Waffenschein!

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